Das Mond- oder Baumhoroskop der Druiden

23.08.20 11:50 AM Kommentar(e) Von doris

Findet heraus, welche unbewussten Energien eurem Sonnenzeichen (Sternzeichen) zugrunde liegen! Ich kann euch versichern, dass dies eine spannende und erhellende Erfahrung sein kann. Die 13 Monde des Jahres sind jeweils einem Baum zugeordnet, hinter dem sich eine tiefgehende und interessante Symbolik verbirgt. Ich habe versucht, diese klar und übersichtlich darzustellen und die innenwohnenden Lernaufgaben deutlich zu beschreiben. Eurer Kreativität und Sensibilität sei aber keine Grenzen gesetzt, denn meine Texte erlauben es gerade einmal, einen kleinen Blick auf diese umfassenden Themen zu werfen und können in einer persönlichen Deutung noch sehr viel tiefer gehen.


Erst einmal sei gesagt: Es gibt diesen ominösen keltischen Baumkreis, der überall auftaucht, in diesem Sinne nicht. Er ist, so wie er häufig auftaucht, eine Erfindung einer Boulevard-Zeitschrift, soweit ich weiß aus den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts, und entbehrt jeden Zusammenhang. Ich habe mir vor Jahren einmal die Mühe gemacht, in dieser Zusammenreihung der Bäume einen sinnvollen Weg zu erkennen …… dieser hat sich mir nicht erschlossen. Und eines war aber für mich sonnenklar, die Druiden wussten, was sie tun.


Wenig ist schriftlich überliefert, da muss man sich schon auf Mythen und Geschichten einlassen, in denen die einzelnen Bäume vorkommen und daraus seine Schlüsse ziehen, um die Bedeutung derselben zu erkennen. Auch altes Brauchtum und Überlieferungen, ja auch Heilwirkungen weisen den Weg.

Im keltischen Ogham, einer einfachen gälischen Lautschrift, wurden den einzelnen Lauten bestimmte Bäume zugeordnet, die auch eine sinnvolle Aneinanderreihung – im Sinne eines magischen Entwicklungspfades - ergeben.

Mein Auftrag für diese Blogbeiträge sollen nach und nach einen Überblick über die 13 Abschnitte des keltischen (Baum)Horoskopkreises sein. Findet euren zutreffenden Abschnitt und lasst euch darauf ein, vielleicht bringt es ja das eine oder andere Aha-Erlebnis und gibt Aufschluss über tiefe seelische Anliegen, die weitere Entwicklungsschritte möglich machen.


Wie aber erstellten die Druiden ihre Horoskope?

Sie beobachteten den Himmel, so wie alles andere in der Natur um sie herum, sehr genau und leiteten sich daraus ihre Erkenntnisse für das Leben und ihre spirituellen Weisheiten ab. Ihre Welt bestand aus der heiligen Dreiheit (Trinität) von Erde, Sonne und Mond und wurde durch das Symbol der Triskele dargestellt. Was bedeutet dies aber nun für das Horoskop.

Die klassische griechisch-römische Astrologie ist eine Sonnenastrologie und leitet sich von den 12 archetypischen „Sternzeichen“ am Himmel ab. Dem Mond wurde zwar eine gewisse tragende Funktion zugeordnet, aber die Sonne (männliche Energie) blieb trotzdem der wichtigste Faktor. Die Druiden aber waren Meister des Mondes - dem weiblichen, veränderlichen und unbewussten Pol des Lebens, und mit der weiblichen Zahl 13 verbunden. Ein Mondzyklus dauert 28 Tage, daher wurde das Mondjahr auf 13 Abschnitte eingeteilt. Der Mond steht für das Unbewusste, die seelische Herkunft, die Gefühlswelt, das weiblich Passive und Fließende. So kann man jedem Sonnenzeichen (Sternzeichen) ein „Mondzeichen“ zuordnen, der den unbewussten Aspekt unserer Seele entspricht, das in eine tiefgehende Horoskopdeutung miteinbezogen werden sollte.

Das Keltische (Mond) Jahr besteht also aus 13 Abschnitten, denen jeweils ein Baum und ein Planet zugeordnet sind. Die Symbolik dahinter kann Licht auf den unbewussten Auftrag unserer Seelen werfen. Allein unser „Sternzeichen“ kann schon viel umfassender gedeutet werden, wenn wir den unbewussten „Herrscher“ unserer seelischen Anlage begreifen.

Planeten entsprechen archetypischen „Göttern“, die bestimme Eigenschaften in sich vereinen und prinzipiell in den Mythologien vieler Völker mit genau diesen Anlagen auftraten, nur unter jeweils anderen Namen.

Die Kombination von Baum und Planet zeichnet ein klares symbolisches Bild eines innerseelischen Anliegens und kann intuitive weiterentwickelt werden und, wenn die Zeit dafür reif ist, zu hohen spirituellem Verständnis führen.

  

Darüber hinaus teilten die Druiden den Jahreskreis auch noch in sogenannten Dekanate auf, die jeweils nur aus wenigen Graden des uns bekannten Tierkreises bestehen. Somit wird eine sehr persönliche, individuelle Deutung unseres Geburtshoroskopes möglich. Dies würde hier allerdings den Rahmen deutlich sprengen und kann nur, wie oben bereits erwähnt,  in einer persönlichen Sitzung sinnvoll erarbeitet werden.

Hier möchte ich euch einen Überblick über die einzelnen Anschnitte des druidischen Mondhoroskopes geben, die in den nach und nach folgenden Blogbeiträgen näher beschrieben werden:


Das Mondjahr der Druiden

24. Dezember – 20. Januar  -  BIRKE  -  Sonne (Löwe)

21. Januar – 17. Februar  -  EBERESCHE  -  Uranus (Wassermann)                           

28. Februar – 17. März  -  ESCHE  -  Neptun (Fische)

18. März – 14. April  -  ERLE  -  Mars (Widder)

15. April – 12. Mai  - WEIDE  -  Mond (Krebs)

13. Mai - 9. Juni  -  WEISSDORN  -  Vulkan/Hephaistos

10. Juni – 7. Juli  -  EICHE  -  Jupiter (Schütze)

8. Juli – 4.August  -  STECHPALME  -  Erde

5. August – 1. September  -  HASELSTRAUCH  -  Merkur (Zwillinge, Junfgrau)

2. September – 29. September  -  WEINSTOCK  -  Venus (Stier, Waage)

30. September – 27. Oktober  -  EFEU  -  Persephone

28. Oktober – 24. November  -  SCHILF  -  Pluto (Skorpion)

25. November – 23. Dezember  -  HOLUNDER  -  Saturn (Steinbock)

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